Einblick

Der organisatorische Aufbau der AFS Linden:

Förderstufe 5 - 6
Hauptschule Klassen 7 - 9
Realschule Klassen 7 - 10
Gymnasiale Klassen 5 - 9/5 - 10


Seit dem Schuljahr 2008 / 2009 ist unsere Schule im Ganztagsbetrieb organisiert als
"Schule mit Pädagogischer Mittagsbetreuung".

Caféteria

Vormittags

07:45–13:00 Uhr

2 Pausen

Pflichtunterricht

Verpflegung

i. d. R. in 3 Blöcken

in der Cafeteria  

à 90 min

à 20 min

Mittagspause

13:00 – 13:45

(auf Wunsch)

warmes Essen

in der Mensa

Bewegungszonen

Ruhezonen

Nachmittags

13:45 – 15:15

Förderung und

Betreuung 

Einzelstunden oder

Doppelstunden

Angebote mit 45

oder mit 90 min

 

 

 

 

Caféteria

Diese Informationen sind zusätzlich dem folgendem PDF-Dokument zu entnehmen.

Klicken Sie zum öffnen der Datei auf den Link:
Flyer 1

Unterrichtsorganisation und Schulzweige


Die Anne-Frank-Schule ist eine schulformbezogene (kooperative) Gesamtschule mit Förderstufe und gymnasialen Eingangsklassen 5, einem Haupt- und Realschulzweig sowie einem Gymnasialzweig mit dem verkürzten gymnasialen Bildungsgang (G8) für alle Klassen , die bis zum Schuljahr 2011/12 eingeschult wurden, und mit dem Bildungsgang G9  für die ab dem Schuljahr 2012/13 neu eingeschulten Gymnasialklassen und endet mit dem 9.(H- und G8-Zweig) bzw. 10. Schuljahr (R-Zweig und G9-Zweig).
Mit Erreichen der Hauptschul- bzw. Realschulabschlüsse oder einer Eignung bzw. Versetzung in die gymnasiale Oberstufe können anschließend andere weiterführende oder berufsbildende Schulen besucht bzw. eine betriebliche Ausbildung angestrebt werden.
Die Durchlässigkeit der Bildungsgänge ist bis zu Beginn der Abschlussklassen gegeben. Die erste Fremdsprache ab Klasse 5 ist Englisch. Als zweite Fremdsprache kann in Klasse 6 des Gymnasialzweiges Latein oder Französisch gewählt werden. Im Realschulzweig ist ab Klasse 7 Französisch als zweite Fremdsprache wählbar. Spanisch oder Italienisch können zusätzlich als 3.Fremdsprache (in Klasse 8 G (G8) oder in Klasse 9 R oder G9 (G9)) gewählt werden.
Die Unterrichtsstunden verteilen sich auf den Pflicht- und Wahlpflichtunterricht mit dem üblichen Fächerkanon sowie einen Wahlunterricht als Zusatzangebote für verschiedene Jahrgänge. An allen Nachmittagen können Schülerinnen und Schüler an einer pädagogischen Mittagsbetreuung bis 16 Uhr teilnehmen.
Das Ganztagsangebot ist breit gefächert. Neben sportlichen, musikalischen und künstlerischen Angeboten, die teilweise in Kooperation mit Sportvereinen, Musikschulen und Musikern des Stadttheaters durchgeführt werden, stehen auch Koch- und Computer-Kurse, die Fremdsprachen Italienisch und Spanisch sowie naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften auf dem Programm.
Außerdem  werden täglich Hausaufgabenbetreuung und kostenlose Hausaufgabenhilfe in den Fächern Englisch, Mathematik, Französisch und Latein angeboten.
In den 6.Klassen findet ein einwöchiger Landschulaufenthalt statt. Studienfahrten nach Berlin für die Abschlussklassen gehören traditionell zum Schulleben. Studienfahrten zur Wartburg und im Rahmen einer Englisch-AG nach London werden für die 8. Klassen angeboten. Schüler, die Spanisch als 3.Fremdsprache erlernen, können in der 9.Klasse an einem einwöchigen Austausch mit einer Schule in Barcelona teilnehmen.
Neben regelmäßigen Musical-Aufführungen werden von der Anne-Frank-Schule immer wieder Kunstausstellungen durchgeführt. Auch Teilnahmen an Kunstwettbewerben, bei denen schon viele Preise gewonnen wurden, sind üblich, ebenso wie die regelmäßige Teilnahme von Sportmannschaften an den verschiedensten Wettbewerben von „Jugend trainiert für Olympia“. Bei diesem Wettbewerb zählt die AFS zu den erfolgreichsten Schulen im Bereich von Gießen. Verkehrserziehungstage und jährliche Bundesjugendspiele in der Leichtathletik runden das Schulleben ab.

Außerdem gehören soziale Projekte mitbestimmend zum Schuleben. Streitschlichter werden geschult, die als Mediatoren Streitigkeiten unter Schülern klären sollen. Im Rahmen des Trainigsraum-Projektes sollen Unterrichtsstörungn minimiert und aufgearbeitet werden. Im Rahmen des PiT ("Prävention im Team")-Projektes sollen die Schüler von Mitarbeitern der Polizei, der Jugendhilfe und von Lehrern dazu gebracht werden, Konflikte zu vermeiden, zu lösen und nicht zu Opfern zu werden. Auch von der schulischen Sozialarbeiterin werden vielfältige Aktivitäten angeboten.



Ziele der Schule:

Förderstufe - Jahrgangsstufe 5/6

Die Förderstufe 5/6 stellt das Bindeglied zwischen der Grundschule und der Sekundarstufe I dar und hat als solches besondere pädagogische Aufgaben zu erfüllen.
Ziel der Arbeit an der Anne-Frank-Schule ist es, einen für Eltern und Kinder sanften, angstfreien Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule zu schaffen.
Oberstes Ziel der Jahrgangsstufe 5/6 der Förderstufe ist, dass die Schülerinnen und Schüler ihren Möglichkeiten entsprechend gefordert und gefördert werden. Sie sollen auf den erfolgreichen Besuch des Realschul- oder Hauptschulzweiges, in besonderen Ausnahmen auch des Gymnasialzweiges, vorbereitet werden.
In der Jahrgangsstufe 5/6 sollen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Arbeits- und Lern-methoden kennen lernen und in deren Anwendung sicher werden (Methodenkompetenz). Dazu werden in beiden Jahrgängen jeweils mehrere zusammenhängende Projekttage durchgeführt, an denen die Methoden erlernt werden können.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der Arbeit an der Anne-Frank-Schule ist das ,,Soziale Ler-nen". Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten klassenübergreifende, einwöchige Wanderfahrten. Schüler lernen hier besonders sich gegenseitig zu achten und zu respektieren.

Hauptschulzweig - Jahrgangsstufe 7- 9

Der Hauptschulzweig an der Anne-Frank-Schule umfasst die Klassen 7 – 9. Ein Schwerpunkt in der Hauptschule stellt der Arbeitslehreunterricht und die Vorbereitung auf die Berufswahlentscheidung durch das Kennenlernen der Berufs- und Arbeitswelt dar, in dem auch die beiden Betriebspraktika in der 8. und 9. Klasse vor- und nachbereitet werden. Dies wird von zwei Berufseinstiegsbegleitern unterstützt.
An kontinuierlichen Praxistagen wird der Unterricht im Rahmen von Arbeitslehre und Wahlpflichtunterricht von den Klassenlehrern und Arbeitslehrelehrern erteilt und in Form von Projekten zu verschiedenen Themen durchgeführt. Im Anschluss an das zweiwöchige Blockpraktikum in Klasse 8 verbringen die Schülerinnen und Schüler den Praxistag in ihrem Praktikumsbetrieb. Projektorientiertes Lernen und Arbeiten – auch im Hinblick auf die Projektprüfung – ist unterrichtsbestimmendes Prinzip.
Die Anne-Frank-Schule pflegt eine enge Zusammenarbeit mit Schulpsychologie, Jugendamt und den verschiedenen Förderschulen.
Daher wird versucht, gerade die Hauptschulklassenlehrer mit vielen Unterrichtsstunden in ihren Klassen einzusetzen, um damit die Zahl der Lehrkräfte zu begrenzen.

Realschulzweig- Jahrgangsstufe 7- 10

Der Realschulzweig der Anne-Frank-Schule umfasst die Klassenstufen 7 bis 10. Als 2. Fremdsprache wird ab Klasse 7 Französisch angeboten.
Der Schwerpunkt der berufsorientierten Ausbildung wird mit dem Spektrum der Wahlpflichtkurse im Jahrgang 7 initiiert und mit der zunehmenden Erweiterung und Fortführung des Kursangebots bis in die Jahrgangsstufe 10 gesteigert. Bei den Unterrichtskursen wird darauf geachtet, dass möglichst viele Bereiche (musisch-künstlerisch, mathematisch-naturwissenschaftlich, sprachlich, informations-kommunikationstechnologisch) die Qualifikation der Schülerinnen und Schüler erhöhen. Der praxisnahe Arbeitslehreunterricht soll eine Verknüpfung von Schul- und Berufswelt verstärken.
An dieser Stelle sei beispielhaft eine Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk und der Anne-Frank-Schule genannt. In einem Betriebspraktikum erhalten Schülerinnen der Jahrgangsstufe 9 Einblicke in die technische Ausbildung im Bereich Hörfunk, Fernsehen und EDV. Diese Zusammenarbeit erstreckt sich über mehrere Jahre und ist fester Baustein bei der  Berufswahlentscheidung.
Der mittlere Bildungsgang hat aber auch die Aufgabe, die Erfüllung studienqualifizierender Anforderungen zu gewährleisten. Das Orientieren an den fächerspezifischen Bildungsstandards ist die Richtschnur der Qualifikation. Um die Qualität des Realschulabschlusses an der Anne-Frank-Schule weiterhin hoch halten zu können, beteiligen sich unsere Realschüler/innen schon seit mehreren Jahren an einem Leistungsvergleich mit anderen Schulen.

Gymnasialzweig

Der Gymnasialzweig der Anne-Frank-Schule ist bis zum Schuljahr 2011/12 für alle Klassen organisiert nach dem Prinzip der verkürzten Gymnasialzeit (G8).

Ab dem Schuljahr 2012/13 kehrt die Anne-Frank-Schule beginnend mit den Eingangsklassen zum 9jährigen Bildungsgang (G9) zurück. Die restlichen Klassen sind noch nach der Schulform G8 organisiert.

Generell ist Ziel der Arbeit an der Anne-Frank-Schule, einen für Eltern und Kinder sanften, angstfreien Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule zu schaffen, jeden nach seinen Möglichkeiten zu fördern, aber auch die Leistungen des entsprechenden Zweiges zu fordern. Der Vorteil des Besuches eines gymnasialen Zweiges im System einer schulformübergreifenden Gesamtschule wie der Anne-Frank-Schule besteht darin, dass Schülerinnen und Schüler, die bei ihrer Schulwahl einen für sie nicht geeigneten Zweig gewählt haben, im Laufe ihrer Schullaufbahn die Chance haben, den Schulzweig zu wechseln, ohne die Schule wechseln zu müssen. Solche Zweigwechsel werden an der Anne-Frank-Schule immer im Auge behalten und mit Eltern und Schülern zeitnah besprochen.Des Weiteren zielt die schulische Arbeit darauf ab, überfachliche und persönlichkeitsbildende Schlüsselqualifikationen der Schülerinnen und Schüler zu fördern, um sie zu kritik- und teamfähigen, methoden- und medienkompetenten sowie verantwortungsbewussten und toleranten Persönlichkeiten auszubilden.

Neben einem einwöchigen Schullandheim-Aufenthalt in Klasse 6 gemeinsam mit den Klassen der Förderstufe gehören fest eingeplante Projekttage in jedem Schuljahr zum festen Unterrichtsprogramm.

Studienfahrten zur Saalburg, zur Wartburg, nach Buchenwald und nach Berlin sind obligatorisch und unterrichtlich vorbereitet. Auch ein London-Aufenthalt am Ende der Klasse 8, der in Blockseminaren vorbereitet wird, ist möglich. Für Schülerinnen und Schüler, die Spanisch als 3. Fremdsprache erlernen wollen, findet jährlich ein Spanien-Austausch mit einer Schule in Barcelona statt. 

In der Klasse 9 wird im Rahmen des Unterrichts in Politik und Wirtschaft ein zweiwöchiges Betriebspraktikum durchgeführt.