PiT - Prävention im Team

„Lass mich in Ruhe. Das ist mir doch jetzt zu doof.“ – So oder so ähnlich klingen zur Zeit die Aussagen einiger Schülerinnen und Schüler der 7. Realschulklassen(2009/2010). Das Projekt „Prävention im Team“ (PiT) ist das Gewaltpräventionsprogramm der Hessischen Landesregierung im „Netzwerk gegen Gewalt“, getragen vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, des Hessischen Kultus-, Sozial und Justizministerium. So haben sich unsere Schüler dem Thema angenommen: „Wie kann ich mit psychischer und physischer Gewalt umgehen?“. In Zusammenarbeit mit der Polizei (N. Adler), dem Jugendamt ( A. Sassen), den Lehrern (D. Brandl und H. Bender) wird in ein hessenweites Projekt durchgeführt, das in einzelnen Rollenspielen und szenischen Darstellungen Verhaltensweisen trainieren soll, damit die Schüler in anbahnenden Gewaltsituationen richtig reagieren. Jeweils ein Jahr lang werden Trainingsmaßnahmen durchgeführt, die nicht den Täter, sondern das potentielle Opfer von Gewalttaten in den Mittelpunkt rücken. Es geht darum, eine Gewaltsituation möglichst frühzeitig als solche zu erkennen und sich erst gar nicht hineinziehen zu lassen. Ist das nicht zu verhindern, sind verschiedene gewaltfreie Ausstiegsmöglichkeiten angesagt. Das Training verbindet theoretisches Wissen mit praktischen Übungen. Unsere Schüler führen ein sehr persönlich angelegtes Tagebuch, in dem die gemachten Erfahrungen festgehalten werden.  Und bei alledem wird deutlich: Wenn es um Gewalt im schulische und persönlichen Umfeld geht, sind die Kinder die Experten. So heißt auch die Maxime: Erfahren statt Belehren. Die Mitglieder des Teams ( Herr Bender und Herr Brandl), die zuvor in mehrtägigen Fortbildungsveranstaltungen geschult werden, sind an unserer Schule als Trainer tätig.

Mit der offiziellen Übergabe der Teilnahmebestätigung an Schulleiter Bruno Kraft und Realschulzweigleiterin Annegret Schilling  wird unsere Schule als eine der hessischen Schulen ausgewiesen, die sich mit diesem Schuljahr, aber auch für die folgenden Jahre der Gewaltprävention nicht nur im schulischen Alltag annehmen.
An den Projekttagen werden Strategien entwickelt, wie man verbaler, physischer, psychischer und struktureller Gewalt begegnen kann.