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Abschlussprüfungen im Jahr 2015/16

Sehr geehrte Eltern,­­­­

die Schülerinnen  und Schüler, die zur Zeit die 10. Klasse des Realschulzweigs besuchen, müssen an den Abschlussprüfungen zum Erwerb des Mittleren Abschlusses teilnehmen. Im Einzelnen sollen Ihnen nun die Inhalte und Prüfungsbestimmungen mitgeteilt werden, die Ihnen am Informationsabend bereits mündlich erläutert wurden:

Die Abschlussprüfung, die in der 10. Klasse des Realschulzweigs abgelegt wird, besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Prüfungsteil.

Die schriftliche Prüfung umfasst landeseinheitliche Prüfungsaufgaben, die der jeweilige Fachkollege korrigiert und bewertet. Es werden in den nachfolgenden Fächern schriftliche Arbeiten in der angegeben Zeit angefertigt: Deutsch ( 180 Min.), Mathematik ( 135 Min.) und 1. Fremdsprache (hier: Englisch) ( 135 Min.). Der Termin der schriftlichen Prüfung wird vom Hessischen Kultusministerium festgelegt und bekannt gegeben.  In diesem Schuljahr werden die schriftlichen Arbeiten in der Zeit vom 09. bis zum 13. Mai 2016 geschrieben. Falls ein Schüler aus gesundheitlichen Gründen nicht an den schriftlichen Prüfungen teilnehmen kann, muss er dies durch ein ärztliches Attest nachweisen und kann an dem Nachschreibetermin (13. – 15. Juni 2016) die schriftliche Prüfung ablegen.

Die mündliche Prüfung besteht aus der Präsentation einer Hausarbeit.

Die Hausarbeit wird mit einem selbst gewählten und mit dem jeweiligen Fachkollegen abgestimmten Schwerpunktthema angefertigt und dem Prüfungsausschuss  präsentiert. Diese Präsentation umfasst eine Zeitdauer von ca. 10 Minuten und einen Zeitraum für mögliche Nachfragen. Die Grundlage der Benotung ist nicht die angefertigte Hausarbeit, sondern vielmehr die Präsentation. Die vom Referenten verwendeten Präsentationstechniken (Medieneinsatz) sollen die vorgetragenen Ergebnisse veranschaulichen. Der Prüfungsausschuss bewertet die fachlichen Ansprüche und die Kommunikationsfähigkeit des Vortragenden.

Die Präsentation der Hausarbeit ist am 25. und 26. November 2015.

Wie fließt nun die Prüfungsnote in das Zeugnis ein?

Die Grundlage der Berechnung werden die Zeugnisnoten des 2. Schulhalbjahres der Jahrgangsstufe 10 sein. Die Zeugnisnote und die jeweilige Prüfungsleistung ergeben die Gesamtnote, die im Abschluss- bzw. Abgangszeugnis erscheint. Diese Endnoten werden je nach Faktor ( Prüfungsfächer zweifache, Nicht-Prüfungsfächer einfache Berechnung)

multipliziert und anschließend addiert, durch die gesamte Fächeranzahl geteilt und ergeben schließlich eine Zahl, die auf eine Stelle nach dem Komma berechnet wird.

So ergibt sich folgendes Rechenbeispiel:

Der Schüler X hat in Deutsch die Zeugnisnote 4 und absolviert die schriftliche Prüfung mit einer guten Leistung; somit erhält er die Endnote ,,befriedigend", die im Abschlusszeugnis erscheint [(4x2 + 2x1) :3= 3,3] Für die Gesamtberechnung geht somit die Note ,,befriedigend" (genauer: 3,3)  mit zweifachem Rechenfaktor in die Wertung ein.

 

Der Mittlere Abschluss ist erreicht, wenn alle Leistungen, die schlechter als ,,ausreichend“ sind, nach den gültigen Versetzungsbestimmungen ausgeglichen werden können und die Abschlussprüfung mit mindestens 4,4 oder besser absolviert wurde.

Der qualifizierende Realschulabschluss ist erreicht, wenn alle Leistungen, die schlechter als ,,ausreichend“ sind, nach den gültigen Versetzungsbestimmungen ausgeglichen werden können und die Fächer D, M, Engl und eine Nawi besser als 3,0 sowie alle übrigen Fächer im Gesamtdurchschnitt von besser als 3,0 abgeschlossen wurden. Außerdem müssen die Lernentwicklung, der Leistungsstand und  die Arbeitshaltung des Schülers eine erfolgreiche Teilnahme an der Sek.II erwarten lassen.

Falls der angestrebte Abschluss nicht erreicht werden konnte, besteht die Möglichkeit die Jahrgangsstufe und damit auch die Abschlussprüfung zu wiederholen; wenn dies nach den Versetzungsbedingungen möglich ist.