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23.03.2016 15:51 Kategorie: Allgemeines

Capoeira und Muay Thai-Workshops

5a und 5b trainierten mit Kampfsportzentrum Body Shock 

Im Rahmen des Projekttages zum Thema Gesundheit am 3.3.16  bekamen die fünften Förderstufenklassen die Gelegenheit in zwei für sie völlig neue Sportarten zu schnuppern:                  Capoeira, ein brasilianischer Kampftanz, und Muay Thai, eine thailändische Kampsportart, dort auch Nationalsport. 

Frau Rack, die selbst schon im Body Shock Zumbastunden gegeben hat, hatte den Kontakt hergestellt und konnte vier Trainer für die Workshops gewinnen. Zunächst stand ein intensives Drill-Warm up auf dem Programm, bei dem einige Schüler schon ihre ersten Grenzerfahrungen machen konnten. Anschließend wurden in einer Gruppe wesentliche Kampftechniken des Muay Thai erprobt, also verschiedene Kicks und Punches und Angriff- und Abwehrhaltungen. Hier erfuhren die Schüler auch einiges über die kulturellen Hintergründe der Sportart und lernten thailändische Begriffe. In der zweiten Gruppe wurde derweil Capoeira erprobt. Typische Bewegungsmuster wurden zum Rhythmus eines Tamburins zunächst individuell erlernt, bevor diese anschließend mit einem Partner so tänzerisch-rhythmisch gemeinsam ausgeführt wurden, dass man sich nicht berührte, man aber den Eindruck gewann, dass beide gegeneinander kämpften. In der zweiten Runde schließlich wechselten die Schüler den Workshop. Zum Abschluss bildeten alle Trainer und Schüler einen großen Kreis und sangen brasilianische Lieder, während im Kreis Capoeira dargeboten wurde. 

Sehr sympathisch und immer mit einem lockeren Spruch leitete das Body-Shock-Team das Training. Gleichwohl wurde Disziplin sehr groß geschrieben und unmissverständlich klargemacht: „Heute gibt es keine Ausreden, wir geben unser Bestes und gehen an unsere Grenzen.“ 

Sehr zufrieden mit dem Projekttag zeigten sich auch die Klassenlehrer Frau Rack und Herr Fillisch, konnten doch die Schüler einmal (Bewegungs-)Eindrücke gewinnen, die man sonst im Sportunterricht nicht bekommt. Außerdem konnte einigen Schülern eine neue Perspektive für den Sport außerhalb der Schule gegeben werden, denn für einige stand nach fünf Stunden Training fest: „Das wollen wir wieder machen.“