Viertes Comenius-Treffen: Linden, 23. September bis 27. September 2012


Am Sonntag, den 23. September war es dann endlich so weit. Das vierte Comenius-Treffen startete, und zum zweiten Mal war Linde der Gastgeber. Um 20.00 Uhr kamen vier Schüler und Lehrer aus Polen zu uns a die Anne-Frank-Schule. Die Schüler wurden in die Gastfamilien eingeteilt und sind dann mit ihren Familien nach Hause gefahren. Gegen 22 Uhr kamen dann auch die ungarischen Schüler und Lehrer.

 Am Montagmorgen trafen wir uns in der Aula. Nach einer kurzen Begrüßung zeigte Frau Schmidt-Frenzl unseren Gästen die Schule. Zurück in der Aula empfing uns Frau Rack mit einigen Kennenlernspielen Danach gingen wir zusammen zu PIT, einem Projekt gegen Gewalt an Schulen, an dem einige Klassen der AFS teilnehmen. Den Nachmittag verbrachten die Schüler in ihren Gastfamilien. Am Dienstagmorgen arbeiteten wir alle an unserem Projekt „SAVANT“ (Sichtung und Auswertung der literarischen werke de Comenius-Schüler zum Thema „Gewalt an der Schule.“) Anschließend gingen wir zum Rathaus der Stadt Linden und wurden dort von Herrn Lenz empfangen. Danach konnten unsere Gäste etwas in den Unterricht unserer Schule hinein sehen. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Zug nach Wetzlar, um an einer Stadtführung inklusive einer Führung im Dom teilzunehmen. Schließlich durften wir noch einige Stunden Shoppen gehen. Am Mittwoch fuhren wir früh mit dem Bus nach Rüdesheim. Dort angekommen sind wir mit einer Gondel zum Niederwald-Denkmal gefahren. Wir besichtigten die Germania und wanderten danach zur Sesselliftstation. Mit den  Sesselliften ging es dann runter nach Assmannshausen, was für Leute mit Höhenangst ein kleines Abenteuer darstellte. Zum Abschluss haben wir noch eine Schiffstour auf dem Rhein gemacht.
Am Donnerstagmorgen hieß es dann Abschied nehmen. Für uns alle waren es unvergesslich schöne Tage.

                                                                            Naomi Henrich(14.11.2012)

Den Presse-Artikel findet ihr hier

Drittes Comenius-Treffen in Lipnica Wielka Polen

Zweites Comenius-Treffen der Anne-Frank-Schule mit den Partnerschulen in Jászberény Ungarn

Zweites Comenius-Treffen der Anne-Frank-Schule mit den Partnerschulen in Jászberény Ungarn

 

Vom 21.02. bis zum 25.02.2012 reisten Vertreter der Savant-Comenius-Gruppe der Anne-Frank-Schule Linden zu ihrem 2. Projekttreffen nach Ungarn. Trotz des Streiks am Frankfurter Flughafen ging der LH-Flug nach Budapest ohne Verspätung los.

In der ungarischen Hauptstadt traf die AFS-Gruppe (bestehend aus den Schülern Sven Regelin und Tristan Schönhals und den Lehrerinnen Maria Kern und Regina Zammert) die polnischen Partner aus Lipnica Wielka und die ungarischen Gastgeber aus Jászberény.

Nach einer Übernachtung in einem Bootshotel auf der Donau war der folgende Tag ganz der Besichtigung  Budapests gewidmet: angefangen vom Parlament, über die St.-Stephans-Basilika (kein Gebäude der Stadt darf höher gebaut sein als sie), die Andrássy út (Budapests Champs-Élysées) bis zur Fischerbastei und dem Burgpalast.

Abends in Jászberény wurden die Schüler von ihren Gastfamilien abgeholt. Am folgenden Tag gab es eine kleine Begrüßungsfeier in der Partnerschule, bei der die ungarischen Schüler unter anderem moderne und traditionelle Tänze zeigten Zum Schluss wurden die Gäste in einen Volkstanz mit einbezogen, wobei dann alle in einem großen Kreis tanzten und viel Spaß dabei hatten.

 Zu dem umfangreichen kulturellen Rahmenprogramm gehörte auch ein Empfang beim Vize-Bürgermeister der Stadt. Besonders beeindruckend im Rathaus war der prachtvoll ausgestattete Heiratsraum. Außerdem gab es einen Karnevalsumzug, bei dem eine Strohpuppe hoch erhoben durch die Stadt getragen und später verbrannt wurde -  nach altem Brauch, um den Winter zu vertreiben.

Nachdem die Savant-Gruppe ihre Projektarbeit ein Stück weitergeführt hatte, indem die Ergebnisse der Befragung zum Thema „Gewalt an Schulen“ verglichen und die weiteren Aufgaben präzisiert wurden, fand das Rahmenprogramm seinen Abschluss in einem Besuch der pittoresken Stadt Eger, die für ihre heißen Quellen und ihren Wein berühmt ist. Hier machten die Teilnehmer einen Besichtigungsrundgang, verspeisten in einem auf Pfannkuchen spezialisierten Lokal gemeinsam süße oder deftige Palatschinken und wer wollte, konnte später noch ein Entspannungsbad in den Thermen nehmen.

Der Streik am Frankfurter Flughafen ging zwar weiter, doch die Gruppe hatte wieder Glück und ihr Flug startete planmäßig in Richtung Frankfurt.

Dass Comenius-Projekte, die für alle Beteiligten eine Bereicherung darstellen,  in dieser Weise durchgeführt werden können, ist der finanziellen Unterstützung durch die Europäische Union zu verdanken.

Hier noch ein paar Bilder von dem Ungarnbesuch