2011 :

 S A V A N T

                                    Schools Against Violence; Act, Not Tolerate

                              (Schulen Gegen Gewalt; Handeln, nicht Tolerieren)

- Start des 2. Comenius-Projekts an der Anne-Frank-Schule –

 

Ging es bei unserem ersten, erfolgreich abgeschlossenen Projekt (2007 – 2009) um Jugendkultur (Vergangenheit und Gegenwart), so wird beim gegenwärtig angelaufenen europäischen Projekt „Gewalt an Schulen“ thematisiert. 

Projektpartner waren von 2007 bis 2009 die belgische Schule Instituut de Pélichy in Izegem sowie die ungarische Schule Kodály Zoltán in Székesfehérvár.

Partner für unser neues Projekt „Savant“, das von 2011 bis 2013 durchgeführt wird, sind die polnische Schule Zespól Szkól im. Jana Pawla II in Lipnica Wielka und die ungarische Schule Belvárosi Általános Iskola in Jászberény. Eine weitere Partnerschule, die Özel Istanbul Fatih Anadolu Lisesi aus Istanbul, wartet noch auf eine Zusage seitens ihrer Nationalen Agentur.

 

Das Projekt „Savant“ ist schwerpunktmäßig für die 8. Klassen vorgesehen, interessierte 9. und 10. Klassen sind ebenfalls willkommen, sich daran zu beteiligen. Idealerweise arbeiten wir sowohl im Gl-, Deutsch-, Englisch- und Kunstunterricht als auch im Wahlpflichtkurs „Comenius“ an diesem Projekt. Typische Aufgaben sind beispielsweise das Erstellen eines Fragebogens zum Thema „Gewalt an der Schule“ sowie die Durchführung und Auswertung der Befragung. Im Deutsch- bzw. Englischunterricht werden Aufsätze und Szenen oder Theaterstücke zum Thema verfasst, im Kunstunterricht Collagen.

Dem WPK kommt unter anderem die Aufgabe zu, die Ergebnisse aus den Klassen zu sichten, zu bündeln, redaktionell zu bearbeiten, Übersetzungen zu verfassen, eine Multimedia-Präsentation unserer Schule, der Stadt Linden sowie des Landes zu erstellen und die Kommunikation mit den Partnerschulen zu übernehmen (Internet-Forum, E-Mails).

 

Die europäische Dimension kommt dadurch ins Spiel, dass wir gemeinsam mit den Partnerschulen an den gleichen Aufgaben arbeiten, uns darüber austauschen, Vergleiche anstellen, voneinander lernen und peu à peu gemeinsame Ergebnisse präsentieren.

Eine wichtige Rolle bei dieser Kooperation spielen zum einen die „neuen Medien“, zum anderen aber auch die Projekttreffen, von denen wir in jedem Projektjahr drei an der Zahl veranstalten. 

 

Das erste Treffen findet vom 7. bis 11. November 2011 bei uns an der Anne-Frank-Schule statt. Schüler und Lehrer aus den Partnerschulen werden bei uns zu Gast sein. Wir werden auf Grundlage der Entwürfe einen gemeinsamen Fragebogen erstellen, der bei der nach dem Treffen erfolgenden Befragung zum Einsatz kommt. Die weitere Projektarbeit wird koordiniert und wir werden Ausflüge machen, um den Gästen Typisches aus der Region zu zeigen. Die ungarischen und polnischen Partnerschüler werden bei deutschen Gastfamilien wohnen. Ebenso werden unsere Schüler, wenn sie im Frühjahr an den Projekttreffen in unseren Partnerschulen teilnehmen, in den Familien der Partnerschüler wohnen. 

 

Ermöglicht wird unsere Comenius-Partnerschaft durch die finanzielle Förderung seitens der EU.

 

Regina Zammert, Projektkoordinatorin

 

Erstes Projekttreffen zum Comenius-Projekt „SAVANT“ an der Anne-Frank-Schule Linden

 

„SAVANT“ (Schools Against Violence; Act, Not Tolerate) ist der Titel des in diesem Schuljahr gestarteten Comenius-Projekts. Es geht also um das gesamtgesellschaftliche Problem Gewalt an Schulen (thematisiert auf europäischer Ebene), wobei im 1. Projektjahr eine Bestandaufnahme gemacht wird und im 2. Projektjahr die Ursachen von Gewalt sowie Strategien, die der Vorbeugung von Gewalt dienen, Themenschwerpunkte bilden werden.

 

Vergangene Woche (vom 7.11. bis zum 11.11.2011) fand in Linden das erste Comenius-Treffen der Partnerschulen aus Lipnica Wielka (Polen), Jászberény (Ungarn) und Linden statt.

Die Gäste aus der polnischen Partnerschule „Zespól Szkól im. Jana Pawla II“ und der ungarischen Partnerschule „Belvárosi Általános Iskola“ kamen mit je vier Schülerinnen und Schülern sowie drei bzw. vier Lehrerinnen und Lehrern zum AFS-Comenius-Treffen. Von Seiten der Anne-Frank-Schule wurde das Projekttreffen von der Projektkoordinatorin Regina Zammert und ihrer Comenius-Kollegin Simone Blinn vorbereitet und gestaltet bzw. geleitet. Neun Schülerinnen und Schüler der AFS nahmen am Treffen teil. Acht von ihnen waren gleichzeitig Gastgeber der jungen ungarischen und polnischen Gäste.

 

Natürlich ging es bei dem Treffen um gegenseitiges Kennenlernen und die gemeinsame Weiterarbeit am Projekt, die ja bis dahin nur über den Austausch von E-Mails stattgefunden hatte. So wurde ein gemeinsamer Fragebogen zum Thema „Gewalt an Schulen“ erstellt, ein Schulvergleich unternommen und die weitere Projektarbeit koordiniert. Besonderen Anklang fand das Auftreten von zwei Vertreterinnen der AFS-Streitschlichter-Gruppe, die bereits seit sieben Jahren aktiv ist. Die Gäste zeigten sich sehr beeindruckt und inspiriert von der Tatsache, dass Schülerinnen und Schüler, die ein spezielles Training absolvieren, zur Lösung von Streitigkeiten zwischen Schülern beitragen.

 

Nicht weniger wichtig als die gemeinsame Projektarbeit sind die Ausflüge, die man mit den Gästen unternimmt, um ihnen Typisches aus der Region oder dem Land zu zeigen. Am Mittwoch besuchten die Gastgeber mit ihren Gästen Frankfurt am Main. Am Anfang des Programms stand eine Stadtführung unter dem Motto „Großstadtdschungel“, die an der Börse bei Bär und Stier endete. Eine Comenius –Kollegin der Anne-Frank-Schule, Frau Maria Kern,  führte die Gruppe durch den Flughafen Rhein-Main und  - was nicht fehlen durfte – in kleinen Grüppchen hatten die Teilnehmer noch genügend Zeit für einen Shopping-Bummel.

Der Donnerstagnachmittag galt dem Besuch des Braunfelser Schlosses, wobei besonders dem Rittersaal , den man bekanntlich nur mit Riesenpantoffeln betreten kann, den zahlreichen wertvollen Schätzen des Schlosses und den Verwandtschaftsbeziehungen des europäischen Adels besonderes Interesse zukam.

Bei der gesamten Unternehmung, sowohl bei Führungen und bei der gemeinsamen Arbeit als auch zu Hause in den Gastfamilien, wurde klar, wie wichtig die englische Sprache als gemeinsames Kommunikationsmittel ist.

Die Lindener Gastgeber sind jedenfalls gespannt auf das nächste Projekttreffen Ende Februar in Ungarn.

Last, but not least: Ermöglicht wird diese Comenius-Partnerschaft durch die finanzielle Förderung seitens der EU.

 

 

Zweites Comenius-Treffen der Anne-Frank-Schule mit den Partnerschulen in Jászberény Ungarn

 

Vom 21.02. bis zum 25.02.2012 reisten Vertreter der Savant-Comenius-Gruppe der Anne-Frank-Schule Linden zu ihrem 2. Projekttreffen nach Ungarn. Trotz des Streiks am Frankfurter Flughafen ging der LH-Flug nach Budapest ohne Verspätung los.

In der ungarischen Hauptstadt traf die AFS-Gruppe (bestehend aus den Schülern Sven Regelin und Tristan Schönhals und den Lehrerinnen Maria Kern und Regina Zammert) die polnischen Partner aus Lipnica Wielka und die ungarischen Gastgeber aus Jászberény.

Nach einer Übernachtung in einem Bootshotel auf der Donau war der folgende Tag ganz der Besichtigung  Budapests gewidmet: angefangen vom Parlament, über die St.-Stephans-Basilika (kein Gebäude der Stadt darf höher gebaut sein als sie), die Andrássy út (Budapests Champs-Élysées) bis zur Fischerbastei und dem Burgpalast.

Abends in Jászberény wurden die Schüler von ihren Gastfamilien abgeholt. Am folgenden Tag gab es eine kleine Begrüßungsfeier in der Partnerschule, bei der die ungarischen Schüler unter anderem moderne und traditionelle Tänze zeigten Zum Schluss wurden die Gäste in einen Volkstanz mit einbezogen, wobei dann alle in einem großen Kreis tanzten und viel Spaß dabei hatten.

 Zu dem umfangreichen kulturellen Rahmenprogramm gehörte auch ein Empfang beim Vize-Bürgermeister der Stadt. Besonders beeindruckend im Rathaus war der prachtvoll ausgestattete Heiratsraum. Außerdem gab es einen Karnevalsumzug, bei dem eine Strohpuppe hoch erhoben durch die Stadt getragen und später verbrannt wurde -  nach altem Brauch, um den Winter zu vertreiben.

Nachdem die Savant-Gruppe ihre Projektarbeit ein Stück weitergeführt hatte, indem die Ergebnisse der Befragung zum Thema „Gewalt an Schulen“ verglichen und die weiteren Aufgaben präzisiert wurden, fand das Rahmenprogramm seinen Abschluss in einem Besuch der pittoresken Stadt Eger, die für ihre heißen Quellen und ihren Wein berühmt ist. Hier machten die Teilnehmer einen Besichtigungsrundgang, verspeisten in einem auf Pfannkuchen spezialisierten Lokal gemeinsam süße oder deftige Palatschinken und wer wollte, konnte später noch ein Entspannungsbad in den Thermen nehmen.

Der Streik am Frankfurter Flughafen ging zwar weiter, doch die Gruppe hatte wieder Glück und ihr Flug startete planmäßig in Richtung Frankfurt.

Dass Comenius-Projekte, die für alle Beteiligten eine Bereicherung darstellen,  in dieser Weise durchgeführt werden können, ist der finanziellen Unterstützung durch die Europäische Union zu verdanken.

 

 

Drittes Comenius-Treffen in Polen

Schüler der AFS in Lipnica Wielka und in Krakau

Die Reise führte diesmal die Comenius-Gruppe der Anne-Frank-Schule in Begleitung von Regina Zammert und Dr. Rolf Schroth in die südöstliche Region Polens nach Lipnica Wielka, einem kleinen Ort gut 100 km südlich der alten Königstadt Krakau, nahe sowohl der Slowakei als auch der Ukraine.

Die von  der Schülergruppe bereits vorher in Linden und in Ungarn begonnene Arbeit an dem Projekt SAVANT (Schools against violence; act, not tolerate) wurde an der nach Papst Johannes Paul II. benannten Schule intensiv fortgesetzt. Patrycja Tyrlik, Sven Regelin und Tristan Schönhals lernten zunächst die Schule kennen, um dann schließlich zusammen mit den Schülern aus den Partnerschulen verschiedene zeichnerische Entwürfe zum Thema zu begutachten und zu bewerten.

Kultureller Höhepunkt des Treffens war der Besuch der schönen Stadt Krakau. Überall in der Stadt trafen die Schüler auf Erinnerungen an Johannes Paul II, der, bevor er nach Rom berufen wurde, lange Jahre Erzbischof und Kardinal in Krakau war. Auf der Burg gewannen sie dann einen Einblick in die frühere Geschichte der Stadt und des Landes. Zum Schluss konnten sie dann auf einem der schönsten Plätze Europas im Zentrum der Stadt flanieren

Am Freitag schließlich wurde die Comenius-Gruppe vom Bürgermeister der Provinzhauptstadt Nowy Sacz empfangen. Anschließend fuhren sie  in den Narodny Nationalpark. Auf dem Grenzfluss Dunajec zwischen Polen und der Slowakei nahmen sie teil an einer Tour auf traditionellen Rafting-Booten und gewannen einen überwältigenden Eindruck von dieser schönen Karpaten-Landschaft.

Das Treffen in Lipnica Wielka bildet den Abschluss der ersten Phase dieses SAVANT-Projekts. Aber die zweite Phase, die bereits im September in Linden gestartet wird, ist bereits vorgeplant und die Vorbereitungen für das Treffen der Schüler aus Polen, Ungarn und Deutschland an der AFS sind bereits im vollem Gange.

Finanzielle Unterstützung findet das Projekt durch die Europäische Union.

 

 

 

Viertes Comenius-Treffen: Linden, 23. September bis 27. September 2012


Am Sonntag, den 23. September war es dann endlich so weit. Das vierte Comenius-Treffen startete, und zum zweiten Mal war Linde der Gastgeber. Um 20.00 Uhr kamen vier Schüler und Lehrer aus Polen zu uns a die Anne-Frank-Schule. Die Schüler wurden in die Gastfamilien eingeteilt und sind dann mit ihren Familien nach Hause gefahren. Gegen 22 Uhr kamen dann auch die ungarischen Schüler und Lehrer.

 Am Montagmorgen trafen wir uns in der Aula. Nach einer kurzen Begrüßung zeigte Frau Schmidt-Frenzl unseren Gästen die Schule. Zurück in der Aula empfing uns Frau Rack mit einigen Kennenlernspielen Danach gingen wir zusammen zu PIT, einem Projekt gegen Gewalt an Schulen, an dem einige Klassen der AFS teilnehmen. Den Nachmittag verbrachten die Schüler in ihren Gastfamilien. Am Dienstagmorgen arbeiteten wir alle an unserem Projekt „SAVANT“ (Sichtung und Auswertung der literarischen werke de Comenius-Schüler zum Thema „Gewalt an der Schule.“) Anschließend gingen wir zum Rathaus der Stadt Linden und wurden dort von Herrn Lenz empfangen. Danach konnten unsere Gäste etwas in den Unterricht unserer Schule hinein sehen. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Zug nach Wetzlar, um an einer Stadtführung inklusive einer Führung im Dom teilzunehmen. Schließlich durften wir noch einige Stunden Shoppen gehen. Am Mittwoch fuhren wir früh mit dem Bus nach Rüdesheim. Dort angekommen sind wir mit einer Gondel zum Niederwald-Denkmal gefahren. Wir besichtigten die Germania und wanderten danach zur Sesselliftstation. Mit den  Sesselliften ging es dann runter nach Assmannshausen, was für Leute mit Höhenangst ein kleines Abenteuer darstellte. Zum Abschluss haben wir noch eine Schiffstour auf dem Rhein gemacht.
Am Donnerstagmorgen hieß es dann Abschied nehmen. Für uns alle waren es unvergesslich schöne Tage.

                                                                            Naomi Henrich(14.11.2012) 

 

 

 

Den Presse-Artikel findet ihr hier

 

 2013:

Fünftes Comenius-Treffen in Ungarn

 

Im Rahmen des von 2011 bis 2013 laufenden Comenius-Projekts SAVANT (School Against Violance, Act, Not Tolerate) weilten vom 4. bis 8. März 3 Schülerinnen (Ariana Fricke und Naomi Henrich sowie 3 Lehrkräfte (Lisa Rack, Robert Kunstmann und Reinhard Schmandt) zum Gegenbesuch an der Belavarosi Altalanos Iskolai in der ungarischen Kleinstadt Jasberenyi ungefähr 80 km südöstlich von Budapest. Nach einem Flug mit Zwischenstopp in Zürich traf man dort sowohl mit den ungarischen als auch mit den polnischen Kooperationspartnern aus Lipnica Wielka zusammen. Da es bereits das fünfte gemeinsame Meeting war, traf man am späten Abend des Montags auf viele bekannte Gesichter.

Gut ausgeruht ging man am nächsten Morgen in der ungarischen Schule an die vorher verabredeten Arbeiten am gemeinsamen Projekt. Außerdem hatte der ungarische Organisator Attila Kiss viele andere Aktivitäten organisiert. So besuchte man u.a. am Dienstagnachmittag einen Kleintierzoo, war am Mittwoch Gast auf einem ungarischen Bauernhof, wo man einiges über die frühere Lebensweise des Magyarenvolkes erfahren und sich auch als Reiter erproben konnte. 

In der zweiten Hälfte des Aufenthaltes fuhr die gesamte Comenius-Gruppe in das bekannte Thermalbad Hajduszoboszlo am östlichen Rand der großen ungarischen Tiefebene nahe der rumänischen Grenze. Von dort aus wurden Ausflüge in die Puszta Hortobagy, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt und die bekannte Neunbogige Brücke als Wahrzeichen hat, unternommen, eine Vogelklinik besucht sowie die drittgrößte ungarische Stadt Debrecen besucht. Auf dem bekannten Kossuth-Platz vor der reformierten Großkirche wurde zur Erinnerung ein gemeinsames Foto der Comenius-Gruppe geschossen. Natürlich durften dann anschließend in Hajduszoboszlo Bäder im warmen Thermalwasser, das zur Heilung vieler Krankheiten des Bewegungsapperates beitragen soll, nicht fehlen.

Zum Abschluss des Besuches wurde noch festgelegt, welche Arbeiten bis zum Abschluss des Projektes im Juni in Polen noch erledigt werden müssen, ehe die polnische Gruppe am Freitag ihre Heimreise über 400 km mit einem Kleinbus antrat, während die Lindener nach einer Busfahrt über Jaszbereny von Budapest aus erneut mit einer Zwischenlandung in Zürich ihren nach Frankfurt zurückflogen.

9.3.2013

 Sechstes Comenius -Treffen in Polen

Comenius-Projekt zum Abschluss gebracht

  • Gruppe der Anne-Frank-Schule besucht zum zweiten Mal Polen 

Im Rahmen des von 2011 bis 2013 laufenden, von der EU finanzierten Comenius-Projekts SAVANT (School Against Violance, Act, Not Tolerate) weilten vom 10. bis 14. Juni 4 Schülerinnen und Schüler (Anna Trinklein, Julian Schmidt, Leonie Kuschel und Daniela Wahl) sowie 3 Lehrkräfte (Lisa Rack, Robert Kunstmann und Reinhard Schmandt) zum Abschlussbesuch an der Zespot Szkol in Lipnica Wielka (Kleinpolen), das ungefähr 100 km südöstlich von Krakau liegt. Die Schule hat ihren Namenspatron in Papst Johannes Paul II., der in der gleichen Woiwodschaft geboren wurde. Dies war der zweite Besuch in Polen und insgesamt das sechste Treffen der Comenius-Gruppen aus Ungarn, Polen und Deutschland.

In Lipnica Wielka trafen sie auch mit ihren Kooperationspartnern aus Jaszberenyi/Ungarn zusammen und gemeinsam wurde am Abschluss des Projektes gearbeitet. Zum Projektthema wurden von Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrern neben einer Broschüre mit Schülerbeiträgen und -bildern auch Videos mit szenischen Darstellungen zusammengetragen und zu einem Abschlussbericht zusammengestellt.

Aber auch das gemeinsame Kennenlernen und Erleben kamen nicht zu kurz. So standen für die Lindener Gruppe eine Stadtbesichtigung von Krakau, für die gesamte Gruppe Ausflüge nach Zakopane in der Hohen Tatra sowie eine Fahrt durch das idyllische Poprad-Tal an der slowakischen Grenze auf dem Programm. Ebenso wurde der nahe gelegenen Kreisstadt Nowy Sacz ein Besuch abgestattet.

Einer der Höhepunkte des Polen-Besuchs war der Abschlussabend im Dorfgemeinschaftshaus des benachbarten Korzenna. Vor geladenen Gästen brillierte die polnische Comenius-Gruppe mit einer gelungenen pantomimischen Darstellung des Projektthemas. Anschließend wurde bei einem gemeinsamen Essen (Lehrer) bzw. gemeinsamen Grillabend (Schüler) der Abschluss eines erfolgreichen Projektes gefeiert, das allen Beteiligten viele neue Eindrücke und Erfahrungen über die besuchten Länder sowie neue Freundschaften vermittelt hat.

 

 

 

Videos "School against violence":

Video 1 (mpg)

Video 2 (mpg)

Video 3 (mp4)

Schulpräsentation (ppt)

Interview mit Schulleiterin (wmv)

 

 

 

Ergebnisse : http://www.europeansharedtreasure.eu/detail.php?id_project_base=2011-1-RO1-COM06-14864